Bewertungen für 50 Grimmige Märchen
50 Grimmige Märchen
Nix für Weicheier
Kundenrezensionen
10 Bewertungen
5 Sterne
80%
4 Sterne
20%
3 Sterne
0%
2 Sterne
0%
1 Sterne
0%
Alle Bewertungen
N
Nico
03.12.2025
Dreist, dreckig, witzig – und einfach herrlich grimmig
Dieses Buch ist genau das, was der Titel verspricht - keine weichgespülten Märchen, sondern freche, grob geschliffene Neuinterpretationen. Die Mischung aus Prosa, Poesie und dieser „Prolo-Note“ funktioniert überraschend gut – es liest sich wie ein Märchenabend, der komplett aus dem Ruder läuft, aber auf die beste Art.
Was das Ganze richtig besonders macht, sind die Illustrationen. Jede Seite knallt dir eine neue, völlig überzogene, leicht makabere Szene entgegen, die perfekt zu den Texten passt. Genau dieser Stil macht das Buch zu einem echten Hingucker!
Für alle, die Märchen mögen, aber keinen Bock mehr auf Zuckerwatte-Versionen haben - absolut empfehlenswert.
A
Amazing
27.11.2025
Schwarz, frech, grandios anders!
Was für ein irres Leseerlebnis! „50 Grimmige Märchen“ nimmt die vertrauten Klassiker und schleudert sie mit Wucht in eine Welt aus Gossenpoesie, schwarzem Humor und derb-satirischer Sprache. Das Kunstwort Prolesie – eine Mischung aus Prosa, Poesie und Prolo – trifft den Ton perfekt: lakonisch, rotzig, witzig und überraschend tiefgründig. Jede Märchenfigur bekommt ein ehrliches, oft bitterböses Update – ganz ohne romantischen Zuckerguss.
Besonders gelungen: Die wuchtigen Illustrationen zu jedem Märchen (z.B. Seite 8, 15, 22 etc.). Sie sind grotesk, makaber und so detailverliebt wie ein Comic für Erwachsene – ein echter Hingucker im besten Sinn.
Ein Vorschlag für die nächste Ausgabe: Ein kleines Nachwort oder Bonus-Glossar zum Begriff Prolesie und seiner literarischen Idee wäre spannend für alle, die mehr über dieses neue Genre erfahren wollen.
Fazit: Ein märchenhaft derbes Vergnügen für Erwachsene mit Sinn für schwarzen Humor.
5 Sterne, weil hier mit Witz, Mut und Stilliteratur völlig neu gedacht wird!
A
Amazon Kunde
18.11.2025
Grimms-Märchen 2.0
Dieses Buch ist eine herrlich überdrehte (in jeder Hinsicht) Neuinterpretation von Grimms-Märchen. Wer nach klassischen Märchen-Texten sucht ist hier falsch, stattdessen sprechen die Figuren, wie ihnen der Mund (oder das Maul) gewachsen ist. Manchmal poetisch aber manchmal auch rotzfrech und genau das entstaubt die klassische Märchenwelt und bringt einen riesigen Spaß beim lesen.
Besonders toll sind die Illustrationen, die den schrägen Ton der Märchen perfekt einfangen und die Geschichten richtig lebendig wirken lassen. Wirklich toll wie viel Mühe sich hier gegeben wurde, die Figuren liebevoll (manchmal bis zur Absurdität) zu Karikaturieren.
Für mich ist das Buch ein absoluter Spaß beim Lesen!
A
Andres G.
15.11.2025
Grimmig, Rotzfrech, Prolesie pur!
„50 GRIMMige Märchen“ ist eine respektlose und geniale Neuinterpretation der Klassiker. Vergessen Sie süße Versionen – hier reden die Charaktere in einem rotzfrechen Mix aus Prosa, Poesie und Straßenslang.
Der Autor nennt es „Prolesie“: schräg, manchmal derb, aber immer treffend. Er rückt die düstere Originalität der Märchen in ein modernes, bissiges Licht.
Kein Buch für Kinder, sondern eine augenszwinkernde Hommage für Erwachsene und Liebhaber schwarzen Humors. Einzigartig, wild und verdammt unterhaltsam!
R
RUP
13.11.2025
Brachial komisch & genial illustriert!
Endlich mal Märchen, wie sie wirklich sind: Grimmig! Der Autor erzählt die 50 Klassiker in einer herrlich derben, modernen Umgangssprache, die einfach urkomisch ist. Der Untertitel "Nix für Weicheier" ist Programm. Dazu die fantastischen Illustrationen, die den schwarzen Humor perfekt treffen. Ich habe Tränen gelacht – klare Kaufempfehlung!
C
Chiara Anselmi
08.11.2025
Märchen für Erwachsene mit Biss
Endlich mal ein Märchenbuch, das sich traut, die alten Geschichten ordentlich durch den Kakao zu ziehen. Der Autor nimmt sich die Grimm-Klassiker vor und erzählt sie in einer Mischung aus derbem Humor und cleveren Reimen neu – er nennt das "Prolesie". Klingt erstmal seltsam, funktioniert aber überraschend gut. Die Figuren reden hier, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist: Die böse Stiefmutter flucht, der Wolf ist ein schmieriger Typ und Dornröschen hat nach 100 Jahren Schlaf erstmal richtig schlechte Laune.
G
Gerdes
07.11.2025
Märchen mal ganz anders
"50 GRIMMige Märchen" ist definitiv nichts für zarte Seelen – und genau das macht den Reiz aus. Die altbekannten Märchen wurden hier herrlich respektlos und in einer rotzfrechen Mischung aus Prosa, Poesie und Straßenslang neu erzählt. Die Charaktere reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, und plötzlich merkt man erst, wie düster und bitter die ursprünglichen Geschichten eigentlich waren.
Was mir besonders gefallen hat, war der völlig abgedrehte Humor und diese wilde Mischung aus Poesie und Alltagssprache – irgendwie schräg, manchmal derb, aber immer treffend.
T
Tom Kreuzer
06.11.2025
Empfehle ich
Die Kombination aus Prosa, Poesie und einer Prise „Prolo“ ist absolut einzigartig. Der Autor erfindet die Märchenklassiker neu – bissig, ironisch und dennoch mit spürbarer Liebe zum Original. Besonders gelungen ist, wie er vertraute Figuren wie Hänsel, Gretel oder den Froschkönig in ein völlig neues, modernes Licht rückt, ohne dabei den Geist der alten Geschichten zu verlieren.
B
Burkhard Schröder
25.11.2025
Märchen für Erwachsene: Genialer Wurf, aber Vorsicht vor dem Prolo-Faktor!
Ich liebe die Idee, die staubigen Märchen der Brüder Grimm einmal ordentlich zu entstauben und ihnen einen makabren, ungeschliffenen Anstrich zu verpassen! "50 GRIMMige Märchen" verspricht "Prolesie", eine Mischung, die schon im Klappentext verrät: Hier wird Klartext gesprochen und nichts verschönert.
Und in der Tat: Das Konzept ist phänomenal! Man ist sofort neugierig, wie die altbekannten Geschichten klingen, wenn die Charaktere endlich mal Tacheles reden. Die makabren Illustrationen zu jedem der 50 Märchen sind ein Highlight und unterstreichen den schwarzen Humor des Buches perfekt. Wer Liebhaber von schwarzer Komödie und Ironie ist, wird hier definitiv fündig. Die Erzählweise ist rasant, frech und verdammt unterhaltsam.
Warum dann nur 4 Sterne?
Gleich beim ersten Märchen – der Neuinterpretation von "Hänsel und Gretel" – wird klar, dass der Autor den "Prolo"-Anteil der "Prolesie" bis ans Äußerste ausreizt. Für meinen persönlichen Geschmack wurde der Jargon an einigen Stellen etwas zu übertrieben verwendet. Die Sprache ist wirklich rau, sehr explizit und kann für Leser, die feinen Humor bevorzugen, unter Umständen abschreckend wirken. Es war ein kleiner Schockmoment, der mich kurz zögern ließ, weiterzulesen.
Aber lassen Sie sich nicht entmutigen! Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit habe ich die Tür zu dieser skrupellosen Hommage wieder aufgestoßen und die Originalität gefeiert. Man muss sich einfach bewusst sein, dass dieses Buch wirklich "nix für Weicheier" ist und eine hohe Toleranz für explizite, vulgäre Sprache voraussetzt.
Ein mutiges, originelles und hochgradig unterhaltsames Buch für alle, die davor keine Angst haben, dass Aschenputtel oder der Froschkönig ihren Mund aufmachen – und zwar ganz ungeniert. Für das geniale Konzept gäbe es 5 Sterne, für die stellenweise überzogene Prolo-Sprache ziehe ich einen Stern ab. Trotzdem: Absolute Leseempfehlung für alle Märchenfans mit einem sehr dunklen Sinn für Humor!
A
Ariane M.
21.11.2025
Grimmige Märchen – Klassische Stoffe neu, frech und herrlich respektlos interpretiert
Grimmige Märchen präsentiert altbekannte Klassiker wie Hänsel und Gretel, Frau Holle oder die weniger populäre Jungfrau Maleen in einem ganz neuen Licht – und zwar einem, das deutlich greller, satirischer und erwachsener leuchtet als die „brave“ Version aus unserer Kindheit.
Der Autor verfolgt dabei keine bloße Nacherzählung, sondern nutzt die vertrauten Geschichten als Spielwiese, um menschliche Schwächen, gesellschaftliche Absurditäten und moralische Doppeldeutigkeiten pointiert bloßzustellen. Wo früher Märchenfiguren einfach nur gut oder böse waren, werden sie hier zu herrlich überzeichneten Karikaturen ihrer selbst: zynisch, naiv, größenwahnsinnig, verplant – je nachdem, was die satirische Pointe gerade verlangt.
Besonders gelungen ist der Aufbau:
Am Ende jedes Märchens steht ein “satirischer Moralapostel”, der mit viel Ironie erklärt, was man aus der Geschichte lernen könnte – oder eher: was man auf keinen Fall lernen sollte. Diese kleinen Kommentare sind bissig, pointiert und treffen die wahre Moral oft besser als die pädagogischen Botschaften der Originale.
Spannend wirkt vor allem der Kontrast zwischen der vertrauten Märchenwelt und der sarkastischen, teilweise kompromisslos modernen Interpretation. Die Märchen, die wir lange als Kinderstoff abgespeichert hatten, wirken hier plötzlich rau, direkt und erstaunlich zeitgemäß. Und gleichzeitig wird einem bewusst, dass viele der klassischen Märchen selbst gar nicht so harmlos waren – nur hatten wir sie früher anders wahrgenommen.
Fazit:
Grimmige Märchen ist eine kluge, unterhaltsame und leicht böse Neuinterpretation der Grimm-Welt. Wer Märchen liebt – oder wer Spaß daran hat, liebgewonnene Klassiker humorvoll demontiert zu sehen – kommt hier voll auf seine Kosten. Besonders geeignet für Erwachsene und ältere Teenager, die Ironie verstehen und Lust auf frischen Wind im Märchenwald haben.
Ein Buch, das zeigt, dass „Es war einmal“ auch durchaus „Es wird unangenehm ehrlich“ heißen kann.