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Alistair Manor: Das Erbe des Grauens 

Die Schatten des Schlafes ziehen Ellisa in die vertraute Grauenhaftigkeit ihrer Albträume: Alistair Manor

Dieses Anwesen ist kein Erbe, sondern ein Verdammnis , dessen gewaltige, zerbrochene Silhouette sich wie das steinerne Maul eines gierigen Ungeheuers erhebt. Zerfallene Zinnen, Fenster, die wie blinde Augenhöhlen starren und ein modriger Geruch künden von Dunkelheit und Vergessen.


Für Ellisa sind die wiederkehrenden Albträume ein Echo einer tief verwurzelten Angst, die in den verrottenden Mauern des Hauses lebt. Denn um Alistair Manor rankt sich eine Furcht, die alle anderen übertrifft: die Legende der uralten Bibliothek , die wie ein faulendes Herz tief unter dem Anwesen pulsiert.
Seit dem nüchternen Brief des Notars Ellisa zur Erbschaft des Hauses gemacht hat, sind die Albträume unerbittlich geworden. Die Erbschaft fühlt sich an wie ein Schlüssel, der etwas Dunkles in ihr Weckt.
Doch Ellisa hütet noch ein viel beunruhigenderes Geheimnis:

Ihr Großvater wurde in seinen letzten Monaten von dem Haus besessen, murmelte von alten Runen, verbotenen Büchern und verborgenem Wissen , bevor er spurlos verschwand – als wäre er vom Haus selbst verschlungen wordenDie

Ihre Großmutter suchte verzweifelt nach ihm und verschwand schließlich auf eine Weise, die noch mysteriöser und erschreckender gewesen war .

Es ist, als hätte Alistair Manor beide gefordert und in seine dunklen, schweigsamen Tiefen gezogen.

Wird Ellisa denselben Weg gehen, angezogen von der unheilvollen Kraft des Anwesens, oder können sie die Geheimnisse um das Verschwinden ihrer Großeltern lüften, bevor das steinerne Ungeheuer auch sie verschlingt?

Bewertungen

4.7

Basierend auf 11 Bewertungen

Spitzenrezensionen

T

Tom Kreuzer

"Gefällt mir"
Besonders überzeugend ist die Atmosphäre: Das Alistair Manor wirkt lebendig, bedrohlich und voller Geheimnisse. Die Autorin versteht es, Spannung kontinuierlich aufzubauen und mit mystischen Details, uralten Büchern und dunklen Ritualen eine beklemmende Stimmung zu erzeugen. Gleichzeitig bleiben die Figuren greifbar – vor allem Matteo, dessen emotionaler Verlust und innerer Konflikt dem Roman spürbare Tiefe verleihen.
A

Advocat HH

"Ein sehr schönes Buch"
Das Buch zieht einen von der ersten Seite an in eine düstere und spannungsgeladene Welt voller Geheimnisse. Ellisas Kampf gegen den Kult und der Wettlauf um die mystischen Bücher entwickeln eine Sogwirkung, die man kaum aus der Hand legen kann. Besonders stark ist die emotionale Tiefe, die durch das dramatische Opfer und Matteos Schmerz entsteht. Ich fand das Buch sehr gut, es hat mich sehr unterhalten , ein packender Mix aus Horror, Action und Mythos .
G

Gunnar Drucklieb

"Ein düsteres Erbe, das einen nicht mehr loslässt – brillant erzählt!"
Alistair Manor: Das Erbe des Grauens ist kein gewöhnlicher Horrorroman. Die Autorin entwirft hier eine Welt, die sich langsam, fast unmerklich unter die Haut schiebt – und dort bleibt. Von der ersten Seite an entfaltet sich eine Spannung, die weniger laut ist als vielmehr schleichend, intelligent und unheimlich präzise gesetzt. Ein Grauen, das nicht vom Schrecken lebt, sondern von Atmosphäre, Psychologie und der Kunst, das Unausgesprochene wirken zu lassen. Die Autorin versteht es meisterhaft, das Anwesen Alistair Manor selbst zu einer Figur zu machen: atmend, lauernd, voll uralter Schatten. Jedes Kapitel wirkt wie eine weitere Tür, die man öffnet – wissend, dass dahinter nicht nur Dunkelheit wartet, sondern auch ein Stück Wahrheit, das man vielleicht lieber nicht gekannt hätte. Die Charaktere sind vielschichtig, glaubhaft und berühren gerade deshalb, weil sie sich mit ihren Ängsten und Hoffnungen so menschlich zeigen. Besonders beeindruckt hat mich, wie fein man die psychologischen Fäden spinnt. Es ist nicht nur ein Horrorroman – es ist ein Erbe der Vergangenheit, das aus Worten Mauern baut, durch die man sich hindurchlesen muss. Und jede Entdeckung zieht einen tiefer hinein, bis man selbst Teil dieses unheilvollen Hauses geworden ist. Ein packendes, düsteres, sehr atmosphärisches Werk, das zeigt, wie kraftvoll moderne Schauerliteratur sein kann. Für alle Fans von intelligentem Horror, der mit Tiefe statt Effekten arbeitet, ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp. Uneingeschränkte Empfehlung — und Gänsehaut inklusive.
D

Dori A.

"Sehr schönes Buch !"
Ein packender Dark-Fantasy-Horror, der von Anfang an fesselt! Die düstere Atmosphäre rund um Alistair Manor, der geheimnisvolle Kult und die alten Runenbücher erzeugen konstant Spannung. Ellisas und Matteos Kampf ist emotional, brutal und voller Wendungen. Besonders das Finale trifft hart. Großartig geschrieben, bildhaft, intensiv – absolut empfehlenswert!
G

Gerdes

"Düstere Magie mit Herz und Biss"
Ellisa erbt ein verfluchtes Anwesen und gerät in einen brutalen Kampf gegen einen fanatischen Kult – klingt nach klassischem Dark Fantasy-Stoff, aber Jeanette Keilwerth-Kinde gibt der Geschichte eine eigene, packende Note. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus actionreichen Szenen (das Finale im Turm ist richtig intensiv!) und den emotionalen Tiefschlägen, die einen lange beschäftigen. Matteo als Figur hat mich überrascht – seine Entwicklung zwischen Pflicht und Verzweiflung wirkt echt und berührend.