Bewertungen für Die Flaming Republik
Die Flaming Republik
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J
Jenny
09.01.2026
Flamingos, überall Flamingos
Die Flamingo Republik ist eines dieser Bücher, bei denen man erst lacht und dann merkt, dass man gerade über ziemlich große Dinge nachdenkt. Regierung weg. Chaos da. Niemand panisch. Dafür sehr viele Flamingos.
Was als absurde Science Fiction beginnt, wird schnell zu einer warmen und überraschend klugen Geschichte über Gemeinschaft, Improvisation und die Frage, ob Ordnung wirklich immer besser ist als Vertrauen. Uschi zeigt eindrucksvoll, dass man keine Macht braucht, um etwas zu verändern. Manchmal reicht Menschlichkeit und ein bisschen Mut zum Unperfekten.
Der Humor ist trocken, schräg und herrlich respektlos gegenüber allem, was sich zu wichtig nimmt. Unter dem ganzen Chaos liegt jedoch etwas sehr Schönes: Hoffnung. Leise, ehrlich und ziemlich ansteckend.
Ein Buch für alle, die schon einmal gedacht haben: Es muss doch auch anders gehen.
Und für Flamingo Fans. Definitiv auch für Flamingo Fans.
G
Gerdes
08.01.2026
Eine erfrischend andere Revolution!
Stell dir vor, die gesamte Regierung ist plötzlich weg und keiner vermisst sie – genau das passiert hier auf die wohl verrückteste Weise. Ein riesiger Stein plättet das Berliner Regierungsviertel und plötzlich übernimmt Uschi, eine Rentnerin, das Ruder. Ich musste beim Lesen so oft schmunzeln! Die Idee der „Flamingo-Republik“ ohne Bürokratie ist herrlich absurd, regt aber auch echt zum Nachdenken darüber an, wie wir eigentlich zusammenleben wollen. Besonders die Begegnung mit der außerirdischen Architektin Agaba fand ich super, weil man durch ihre Augen merkt, wie unlogisch und trotzdem liebenswert wir Menschen eigentlich sind.
Der Schreibstil ist locker und man fliegt förmlich durch die Seiten. Es ist eine warmherzige Satire, die einfach gute Laune macht und zeigt, dass Perfektion total überbewertet wird.
T
Tom Kreuzer
07.01.2026
Empfehle ich
Der Einschlag des Monolithen im Berliner Regierungsviertel ist nicht nur ein spektakulärer Auftakt, sondern auch ein erzählerischer Befreiungsschlag: Was folgt, ist keine dystopische Untergangsfantasie, sondern ein erfrischend anderes Gedankenexperiment darüber, wie Gesellschaft jenseits von Bürokratie, Machtapparaten und ideologischen Grabenkämpfen funktionieren könnte.