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Über dieses Buch

Nach einem Unfall beginnt der Neurowissenschaftler Lucien, die Welt anders wahrzunehmen. Was als messbare Anomalie im Gehirn erscheint, entfaltet sich zu einer Erfahrung, die keine Theorie mehr fassen kann: Zeit verliert ihre Richtung, Räume beginnen zu atmen, Erinnerungen werden lebendig nicht als Rückblick, sondern als Bewusstsein selbst. Zwischen Labor und Bibliothek, zwischen Daten und Stille, folgt Lucien den Spuren eines unsichtbaren Feldes, das ihn ruft. Er begegnet einer Frau, die mehr ist als Erinnerung: ein Spiegel seiner eigenen Erkenntnis. Was sie verbindet, ist kein Zufall, sondern das Erwachen eines Bewusstseins, das sich selbst zu lesen beginnt. Im Atem der Erinnerung ist eine Geschichte über das, was bleibt, wenn Wissen endet - eine leise, mystische Bewegung zwischen Geist und Materie, zwischen Rationalität und dem, was uns heimlich formt: das lebendige Gedächtnis des Seins.

Bewertungen

5.0

Basierend auf 2 Bewertungen

Spitzenrezensionen

T

Tom Kreuzer

"Empfehlung"
Der Roman verbindet präzise wissenschaftliche Beobachtung mit poetischer Tiefe. Was als neurologische Anomalie beginnt, entfaltet sich zu einer meditativen Reise durch Zeit, Bewusstsein und Erinnerung. Die Beschreibungen sind so feinfühlig, dass man beinahe selbst spürt, wie Räume zu atmen beginnen und die Vergangenheit zu einem lebendigen Gegenüber wird.
E

Eliza T

"Tief, philosophisch und atemberaubend still"
Im Atem der Erinnerung ist weniger ein Roman als ein Bewusstseinsstrom, der den Leser mitnimmt in Räume zwischen Denken, Zeit und Identität. Jede Seite klingt wie ein langsamer Herzschlag aus Licht und Stille: Bibliotheken, die atmen, Labore, die zuhören, Erinnerungen, die nicht der Vergangenheit gehören. Luciens Weg – vom nüchternen Forscher zum Suchenden – entfaltet sich zart, präzise, voller poetischer Gravitation. Ein leises, geistiges Erdbeben. Ein Buch, das man nicht einfach liest – sondern in sich schwingen lässt.