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Jungfrauen der Garnelen Jungfrauen der Garnelen

Jungfrauen der Garnelen

4. Band mit dem Privatdetektiv Jules van Dyck

Über dieses Buch

Ein idyllischer Neuanfang, ein Kampf um Gerechtigkeit und ein lebensgefährliches Geheimnis, das unter der Sonne Ecuadors brodelt. Der ehemalige Detektiv Jules van Dyck wagt mit seiner Partnerin Mila im Norden Ecuadors einen Neuanfang. Er unterstützt das Hilfsprojekt seines Freundes Karsten Fischler, sauberes Wasser und Wohlstand für das verarmte Küstendorf Bolívar, durch die nachhaltige Zucht von Bio-Garnelen. Doch die Hoffnung ist trügerisch. Schon bald gerät Jules in den Strudel eines gefährlichen Konflikts. Auf der einen Seite stehen die Jungfrauen der Garnelen, eine Gruppe entschlossener Frauen, die verzweifelt um den Erhalt ihrer Mangrovenwälder kämpfen und bei Karsten Arbeit finden. Auf der anderen Seite lauert eine brutale Übermacht, die ihre illegalen Drogengeschäfte mit allen Mitteln verteidigt. Als die Gewalt eskaliert und seine Tochter Leonie beinahe mit dem Leben bezahlt, muss Jules eine schicksalhafte Entscheidung treffen: Soll er um seine Familie kämpfen und fliehen, oder sich der Mafia stellen und für die Menschen in Bolívar alles riskieren? In den Mangrovenwäldern liegt die Wahrheit begraben und der Preis dafür ist Blut. Sind Jules und Mila bereit, für ein besseres Leben ihr eigenes aufs Spiel zu setzen?

Bewertungen

5.0

Basierend auf 5 Bewertungen

Spitzenrezensionen

T

Tom Kreuzer

"Sehr schön"
Der Roman überzeugt durch eine dichte Atmosphäre, klare Bilder und ein hohes Erzähltempo. Die Gegensätze zwischen Hoffnung und Gewalt, Idealismus und brutaler Realität sind eindrucksvoll ausgearbeitet. Dabei bleibt die Geschichte stets glaubwürdig und gut recherchiert – man spürt, dass hier mit Respekt über Land, Menschen und Konflikte geschrieben wird.
R

RS

"Dicht, politisch und erschreckend aktuell"
Dieses Buch entwickelt von der ersten Seite an eine enorme Sogwirkung. Die Handlung verbindet persönliche Schicksale mit politischen und gesellschaftlichen Spannungen zu einem Thriller, der weit über klassische Krimiunterhaltung hinausgeht. Man spürt sofort, dass hier nichts konstruiert wirkt. Die Bedrohung ist real, die Konflikte greifbar, die Entscheidungen der Figuren haben Konsequenzen. Besonders stark ist die Atmosphäre. Das Setting ist nicht bloß Kulisse, sondern treibende Kraft der Geschichte. Machtinteressen, wirtschaftliche Abhängigkeiten, Umweltzerstörung und Gewalt greifen ineinander und erzeugen eine permanente innere Unruhe. Die Figuren bewegen sich in einem Umfeld, in dem es keine einfachen Lösungen gibt und genau das macht die Spannung so intensiv. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig. Niemand ist nur gut oder nur böse. Motive werden nachvollziehbar, auch wenn man Entscheidungen nicht gutheißen möchte. Gerade diese Grauzonen machen das Buch so wirkungsvoll. Es zwingt dazu, Position zu beziehen und hinterlässt Fragen, die über die letzte Seite hinaus im Kopf bleiben. Ein packender Thriller mit Tiefe, Relevanz und einem hohen erzählerischen Tempo.
J

J. B.

"Spannungsorientierter Roman über Umweltkonflikte und organisierte Kriminalität"
Der Roman verbindet einen sozialen Neuanfang mit einer eskalierenden Auseinandersetzung um Ressourcen, Umweltzerstörung und kriminelle Strukturen an der Küste Ecuadors. Die Handlung zeigt Jules van Dyck zwischen familiären Verpflichtungen, Hilfsprojekten und einem bedrohlichen Machtkonflikt, der durch lokale Akteure und eine international vernetzte Drogenökonomie geprägt ist. Die „Jungfrauen der Garnelen“ bilden dabei den Mittelpunkt eines ökologischen und sozialen Spannungsfelds. Die Mischung aus realitätsnaher Schauplatzgestaltung, kriminalistischen Elementen und persönlicher Bedrohung ergibt einen klar strukturierten Thriller mit deutlicher sozialer Dimension.
P

Projektv

"Spannender Krimi mit eigenwilligem Ermittler"
Dieses Buch ist ein klassischer Krimi, der stark von seinem Ermittler lebt. Im Mittelpunkt steht der Privatdetektiv Jules van Dyck, der alles andere als ein glatter Held ist. Er stolpert eher in den Fall hinein, bleibt hartnäckig, denkt quer und gerät dabei immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen, Gewalt und Abhängigkeiten. Mir hat besonders gefallen, wie bodenständig und direkt die Ermittlungsarbeit geschildert wird. Keine übertriebene Action, sondern Beobachtungen, Gespräche und das langsame Zusammensetzen von Spuren. Jules van Dyck wirkt dabei glaubwürdig, manchmal unbequem, aber immer menschlich. Gerade seine Art, mit Menschen umzugehen, macht ihn interessant und hebt ihn von typischen Krimi-Ermittlern ab. Die Geschichte entwickelt ihre Spannung ruhig, aber stetig. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto klarer wird, dass hinter dem Fall mehr steckt, als zunächst sichtbar ist. Ein Krimi, der ohne Effekthascherei auskommt und genau deshalb überzeugt. Klare Empfehlung für alle, die Charakterkrimis mögen.
A

Andres G.

"Spannung im Schatten der Mangroven"
Ein packender Thriller über Neuanfang, Hoffnung und tödliche Gefahr in Ecuador. Jules van Dyck gerät mit seiner Familie zwischen Mafia, Drogenhandel und mutigen Frauen, die ihre Mangroven verteidigen. Atmosphärisch dicht, voller Konflikte und Emotionen – ein fesselnder Kampf um Gerechtigkeit und Überleben.