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Sag, dass es Liebe ist Sag, dass es Liebe ist

Sag, dass es Liebe ist

Roman | verboten intensiv und unanständig spicy | düstere Geheimnisse | Dark Romance deutsch

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Über dieses Buch

Sag, dass es Liebe ist
Dark Romance • Wien • Kunst • Schuld • Besessenheit

Die Tragödie endete nie. Sie hat nur die Form gewechselt.

Seit dem Unfalltod ihrer Schwester trägt Clara eine Schuld in sich, die jede Entscheidung vergiftet. Tagsüber ist sie Kunststudentin in Wien, fasziniert von Gemälden, die von Schmerz und Verfall erzählen. Nachts kann sie nicht schlafen, weil ihre dunkelsten Sehnsüchte und finstersten Fantasien lauter sprechen als ihr Gewissen.

Als sie dem geheimnisvollen Kunsthändler Adrian de Vries begegnet, fühlt es sich an, als hätte jemand genau diesen Mann für sie in Form gegossen, einen Mann der Ihren Schmerz versteht und ihr Herz berührt.

Er ist kultiviert, beherrscht, gefährlich ruhig mit einer düsteren Ausstrahlung, die jeden Raum leiser macht. Jedoch bewegt sich Adrian im Schatten der Wiener Kunstszene: versteckte Galerien, illegale Auktionen, verbotene Werke, die besser nie ans Licht gekommen wären.

Clara weiß von der ersten Sekunde an, dass er ein Mann ist, vor dem man sich fürchten sollte. Und doch wirken sie aufeinander wie zwei Körper, die wie magnetisch zueinander gezogen werden.

Je tiefer Clara in Adrians Welt hineingezogen wird, desto klarer erkennt sie:Hinter seinem perfekten Schweigen verbirgt sich mehr als nur Schmuggel: Ein alter, ungelöster Mord, ein unbekannter Feind im Hintergrund und ein Netz aus Lügen, das sich immer enger um sie legt.

Zwischen ihnen entsteht ein düster verhängnisvolles Verlangen: Besessenheit, Kontrolle und ein Begehren, das sie beide zerstören könnte.

Adrian ist zugleich Gefahr und Zuhause. Er will sie beschützen und besitzen. Clara muss sich fragen, ob sie in diesem Spiel noch eine eigene Wahl hat... ob sie längst der Einsatz ist.

Am Ende bleibt nur eine Frage:

Ist das noch Liebe?
Oder nur die schönste Form ihres Untergangs?

Bewertungen

4.9

Basierend auf 7 Bewertungen

Spitzenrezensionen

S

Sven2803

"Mischung aus morbider Kunstwelt und stillen Gassen"
Ich hab das Buch vor ein paar Tagen fertig gelesen und hänge irgendwie immer noch in dieser schweren, leicht flirrenden Stimmung fest, die es hinterlässt. Clara war mir nicht immer ganz geheuer, aber gerade dieses Hin und Her zwischen Schuld und Sehnsucht hat mich ziemlich reingezogen. Wien als Schauplatz funktioniert erstaunlich gut, diese Mischung aus morbider Kunstwelt und stillen Gassen, in denen man glaubt, irgendwas schaut einem hinterher, hat mich mehr erwischt als erwartet. Adrian bleibt lange so glatt wie ein dunkler Stein, den man nicht richtig greifen kann, und genau das macht die Dynamik zwischen den beiden so bedrückend. Ich hab manchmal gedacht, Clara sollte einfach weglaufen, aber dann kommt wieder so ein Moment, in dem man versteht, warum sie bleibt, auch wenns eigentlich keine gute Idee ist. Ein zwei Szenen wirkten für mich fast zu sehr wie ein Gemälde das man zu lange anstarrt, aber irgendwie passte das zum ganzen Ton. Am Ende hatte ich so ein mulmiges Gefühl im Bauch, das klebt noch immer ein bisshen an mir.
P

Petra Pereira

" Ein dunkler, atmosphärischer Roman "
„Die Tragödie endete nie. Sie hat nur die Form gewechselt.“ – schon der erste Satz zeigt, wohin diese Geschichte führt: mitten hinein in Schuld, Obsession und die dunklen Zonen der menschlichen Seele. Die Autorin entwirft mit Clara eine Protagonistin, die man nicht einfach „mag“, sondern spürt. Ihre Trauer um die verstorbene Schwester, die zersetzende Schuld und die Flucht in die Kunst machen sie zu einer Figur, die gleichermaßen verstört wie berührt. Dass sie ausgerechnet in den morbiden Bildern und der Wiener Kunstszene Zuflucht sucht, passt perfekt zur Atmosphäre des Romans: schön, aber immer ein bisschen faulig von innen. Adrian de Vries ist dabei kein klassischer „Bookboyfriend“, sondern ein Störfaktor im besten Sinne – kultiviert, gefährlich kontrolliert, mit einer Präsenz, die sofort klar macht: Hier stimmt etwas nicht. Die Verbindung zwischen ihm und Clara ist nicht romantisch im üblichen Sinn, sondern tief ambivalent: Anziehung und Warnsignal liegen in jedem Blick, jedem Satz. Das Buch spielt bewusst mit der Frage, was Liebe eigentlich noch ist, wenn Kontrolle, Besitzanspruch und Angst mitschwingen. Besonders gelungen ist, wie sich die persönliche Ebene (Claras Schuld, Adrians Geheimnisse) mit dem Krimi-/Thrillerstrang verwebt: illegale Auktionen, verbotene Kunst, ein alter Mord und ein unsichtbarer Gegner im Hintergrund – das erzeugt eine ständige Unruhe, die man beim Lesen kaum abschütteln kann. Sprachlich wirkt der Text intensiv, bildhaft und durchgehend düster getönt – wer „Wohlfühlromantik“ sucht, ist hier fehl am Platz. Stattdessen bekommt man eine Atmosphäre, die an einen nächtlichen Spaziergang durch ein leeres Wien erinnert: schön, faszinierend, aber jederzeit bedrohlich. Die zentrale Frage „Ist das noch Liebe – oder nur die schönste Form ihres Untergangs?“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und bleibt auch nach dem Lesen im Kopf. Fazit: Ein dunkler, atmosphärischer Roman zwischen Liebesgeschichte und Abgrund, der weniger tröstet als vielmehr aufwühlt – ideal für Leser:innen, die moralische Grauzonen, psychologische Tiefe und eine toxisch-fesselnde Dynamik zwischen den Figuren lieben.
G

Gerdes

"Wien, Kunst und ziemlich dunkle Abgründe"
Eigentlich dachte ich, ich lese mal kurz in die Geschichte rein, bin dann aber direkt in Claras Welt hängengeblieben. Sie studiert Kunst in Wien und schleppt Schuldgefühle wegen ihrer Schwester mit sich herum, bis sie Adrian trifft. Der ist Kunsthändler, aber eher die gefährliche Sorte, die in illegale Geschäfte verwickelt ist. Die Dynamik zwischen den beiden ist nichts für schwache Nerven – es geht viel um Macht, Kontrolle und eine Anziehung, die fast schon wehtut. Mir hat besonders das Setting gefallen. Wien mal so düster zu erleben, zwischen illegalen Auktionen und alten Gemälden, hat eine ganz eigene Atmosphäre.
E

Elke

"Düster, intensiv und erstaunlich atmosphärisch"
Dieser Roman verbindet Dark Romance mit der geheimnisvollen Welt der Wiener Kunstszene – und genau diese Mischung hat mich sofort gepackt. Clara, gefangen zwischen Schuld, Sehnsucht und Selbstzweifeln, trifft auf Adrian, einen Mann voller Ruhe, Eleganz und gefährlicher Abgründe. Die Spannung zwischen den beiden ist von Beginn an spürbar und wird mit jeder Begegnung dichter und unberechenbarer. Besonders stark fand ich die Atmosphäre: dunkle Galerien, verbotene Kunst, heimliche Auktionen und ein Netz aus Lügen, das sich langsam zuzieht. Gleichzeitig bleibt die Beziehung der beiden emotional komplex – irgendwo zwischen Anziehung, Kontrolle, Verletzlichkeit und einer Liebe, die fast zu viel verlangt. Ein fesselnder, düsterer Roman mit Sogwirkung, der lange nachhallt.
J

J. B.

"Atmosphärisch dichte Dark Romance mit starker psychologischer Komponente"
Der Roman verbindet eine düstere Liebesgeschichte mit einer kunstnahen Noir-Atmosphäre. Die Handlung folgt einer Protagonistin, deren Schuldgefühle und innere Zerrissenheit den Ton der Erzählung prägen, während die Begegnung mit einem manipulativen Kunsthändler eine zunehmend beklemmende Dynamik entwickelt. Stilistisch fällt der Text durch detaillierte Sinneseindrücke und starke Bildsprache auf, die besonders in den Kunst- und Galerieszenen auffallen. Das Zusammenspiel aus Spannung, emotionaler Dunkelheit und ästhetischem Setting macht das Buch zu einer intensiven Dark-Romance-Erzählung, die konsequent ihrem Genre treu bleibt.