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Wehr dich oder ertrag es stillschweigend. Das war, wie Constantin schnell begriffen hatte, eine Art Lebensmotto hier oben. Im Grunde hatte tatsächlich jeder dieselben Rechte. Bis auf die Sklaven, die hatten gar keine. Aber theoretisch konnte ein Rekrut einen General erschlagen, ohne Strafe fürchten zu müssen, solange es im ehrlichen Kampf passierte. Das Töten eines Menschen stand in Séreth nur dann unter Strafe, wenn es mit Heimtücke oder List geschah. Ansonsten brachte es einem sogar Respekt ein, umso mehr, je gefährlicher der Gegner war.

Constantins Welt steht Kopf, seit Saräus ihn durch eine List dazu gebracht hat, sein geborgenes Heim zu verlassen. In der brutalen Wirklichkeit eines sérethischen Heerlagers bleibt ihm nur die Wahl, sich anzupassen oder zu sterben. Während er Tag für Tag ums Überleben kämpft, scheint Fáraan sein einziger Freund zu sein. In seiner Dankbarkeit ahnt Constantin nicht einmal, dass es sich bei dem vermeintlichen Kampfgefährten seines Vaters lediglich um eine von Saräus’ zahlreichen falschen Identitäten handelt. In seiner Enttäuschung über Leonardos Ignoranz fallen 'Fáraans' Lügen bei Constantin auf fruchtbaren Boden. Während er langsam zu einem fähigen Krieger heranwächst, sorgt sein vermeintlicher Freund und Gönner durch perfide Manipulation dafür, dass Constantin seinen Vater aus tiefstem Herzen zu hassen beginnt. Doch das ist nur der Anfang einer großangelegten Intrige, in der Constantin durch List und Täuschung zu einer scharfen Waffe geschmiedet werden soll, die direkt auf das Herz seines Vaters zielt ...

Taucht ein in ein fantastisches Universum voller Rätsel, Geheimnisse und Intrigen. Wird es Saräus tatsächlich gelingen, Constantin dazu zu bringen, den eigenen Vater herauszufordern? Und wäre Leo in diesem Fall wirklich imstande, seinen einzigen Sohn zu töten? Finde es heraus in Band 6: Die Rückkehr des Schwarzen Engels.

Bewertungen

4.9

Basierend auf 8 Bewertungen

Spitzenrezensionen

D

Dori A.

"Spannend "
Ein spannender Teil der Weltentore-Reihe, der viel Dunkelheit, Intrigen und emotionale Tiefe verbindet. Die Welt wirkt hart, glaubwürdig und manchmal schonungslos. Constantin als Figur entwickelt sich nachvollziehbar weiter, zwischen Überleben, Misstrauen und Identität. Für Fans von düsteren Fantasywelten mit moralischen Grauzonen absolut lesenswert – kein leichter Stoff, aber fesselnd erzählt.
M

Mirco Deflorin

"Absolut fesselnd und düster"
Dieser Band hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der ständige Wechsel zwischen den beiden Hauptfiguren erzeugt eine enorme Spannung, da man immer wissen will, wie es auf der anderen Seite weitergeht. Besonders die Szenen in der eiskalten Militärakademie sind unglaublich intensiv und atmosphärisch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge, was den Lesefluss super unterstützt. Manchmal hätte ich mir gewünscht, die Vorgeschichte noch präsenter im Kopf zu haben, um wirklich jede Anspielung zu verstehen. Für Fans der Reihe ist dieses Buch ein absolutes Muss!
J

J. B.

"Dunkle Machtspiele in einer vielschichtigen Fantasywelt"
Mit Weltentore: Die Rückkehr des Schwarzen Engels führt Gianna Bernstein ihre epische Saga konsequent fort und schärft den psychologischen Fokus der Reihe. Der Roman überzeugt vor allem durch seine dichte Atmosphäre und die moralischen Grauzonen, in denen sich die Figuren bewegen. Constantin steht im Mittelpunkt einer tragischen Entwicklung: Manipulation, Loyalitätskonflikte und innere Zerrissenheit prägen seine Reise. Bernsteins Erzählweise ist detailreich, zugleich emotional präzise – Macht, Schuld und Täuschung werden zu zentralen Motiven eines komplexen Familiendramas in fantastischer Kulisse. Der Band bietet weniger klassische Action, dafür umso mehr psychologische Spannung und politische Intrige. Leserinnen und Leser, die Charakterentwicklung und vielschichtige Welten schätzen, finden hier anspruchsvolle, reif erzählte Fantasy mit emotionaler Tiefe.
G

Gerdes

"Fesselnd, brutal und voller Intrigen!"
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Autorin entführt einen in eine brutale, aber faszinierende Welt, in der Constantin, der Protagonist, ums Überleben kämpfen muss. Es geht darum, wie er in einem rauen Heerlager zu einem Krieger geschmiedet wird, während er gleichzeitig zum Opfer einer perfiden Intrige wird, die direkt auf seinen Vater zielt. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die psychologische Tiefe. Man spürt richtig, wie Constantin innerlich zerrissen ist, hin- und hergerissen zwischen Hass, Loyalität und dem Wunsch, seinen Platz zu finden.
T

Tom Kreuzer

"Empfehlung"
Constantins Entwicklung vom unsicheren Jungen zum entschlossenen Kämpfer ist glaubwürdig und berührend erzählt. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin die Beziehung zwischen Vater und Sohn ins Zentrum stellt – ein intensives, emotional aufgeladenes Thema, das die Geschichte zu mehr als bloßer Fantasy macht.