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Weltlich trauern – ganz praktisch Weltlich trauern – ganz praktisch

Weltlich trauern – ganz praktisch

Anleitungen, Beispiele und Tipps für gelungene Abschiedsfeiern

Über dieses Buch

Wie kann ein Abschied ohne kirchliche Liturgie würdevoll, persönlich und tröstlich gestaltet werden? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen – ob als Redner, als Angehörige oder als Begleiter auf dem letzten Weg.

In diesem praxisnahen Buch zeigt der erfahrene Trauerredner und Dozent Walter Markert, wie weltliche Trauerfeiern menschlich, achtsam und individuell gestaltet werden können. Schritt für Schritt führt er durch die Vorbereitung, den Ablauf und die Gestaltung – mit vielen Beispielen, Formulierungshilfen und Anregungen aus der Praxis.

Behandelt werden unter anderem der Aufbau persönlicher Trauerreden, die Gesprächsführung mit Angehörigen, der Einsatz von Musik und Symbolen sowie der Umgang mit besonderen Fällen wie plötzlichem Tod oder sehr kleinen Feiern. Auch der gesellschaftliche Wandel der Abschiedskultur und die Bedeutung des Erinnerns nach der Feier werden thematisiert.

Ein verständlicher, alltagsnaher Leitfaden für alle, die Trauerfeiern außerhalb kirchlicher Traditionen gestalten möchten – einfühlsam, ehrlich und ganz praktisch.

Bewertungen

5.0

Basierend auf 2 Bewertungen

Spitzenrezensionen

S

Sonja Barbara Oshege

"ein ruhiger Begleiter"
Weltlich trauern – ganz praktisch von Walter Markert ist eines dieser Bücher, die leise wirken – und genau deshalb lange nachhallen. Schon nach wenigen Seiten entsteht das Gefühl, dem Autor nicht aus einem Fachbuch heraus zuzuhören, sondern ihm an einem Küchentisch gegenübersitzen: eine Tasse halbkalter Kaffee, keine Eile, kein Pathos. Nur Erfahrung, Ruhe und echtes Interesse am Menschen. Markert nähert sich dem Thema Trauer und Abschied erstaunlich unaufgeregt. Wo andere Bücher schnell schwer, pathetisch oder belehrend werden, bleibt er klar, bodenständig und nahbar. Seine Hinweise sind strukturiert, fast schulisch aufgebaut, was Orientierung gibt – doch hinter jeder Seite spürt man die jahrelange Praxis. Nichts wirkt theoretisch oder ausgedacht, sondern gewachsen aus echten Gesprächen, echten Abschieden, echten Momenten. Weltlich trauern - ganz praktisch Besonders eindrücklich sind die Passagen über Gespräche mit Angehörigen. Sie sind nicht glatt oder idealisiert, sondern genau so holprig, vorsichtig und zugleich wichtig, wie solche Begegnungen im wirklichen Leben eben sind. Auch kleine Unschärfen in der Sprache oder kantige Formulierungen stören dabei nicht – im Gegenteil: Sie machen das Buch menschlich. Man hat nie das Gefühl, hier solle etwas „perfekt“ sein. Es geht um Stimmigkeit, nicht um Hochglanz. Was hängen bleibt, ist vor allem ein Gedanke: Eine weltliche Trauerfeier ist kein Ersatz für etwas Religiöses, sondern ein eigener Raum. Still, ehrlich, würdevoll. Markert zeigt, dass Abschied auch ohne große Worte oder festgelegte Rituale tragen kann – wenn er aufmerksam, respektvoll und echt gestaltet wird. Fazit: Dieses Buch ist kein lautes Manifest, sondern ein ruhiger Begleiter. Es erklärt nicht von oben herab, sondern nimmt an die Hand. Wer sich mit Abschied, Trauerfeiern oder der Frage beschäftigt, wie man Menschen in schweren Momenten nicht verliert, findet hier etwas Seltenes: Klarheit ohne Kälte, Struktur ohne Starrheit und Tiefe ohne Pathos. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern dem man vertraut.
S

Sven2803

"so, als säße man mit ihm an einem Küchentisch"
Ich hab das Buch von Walter Markert gelesen und war überrascht, wie ruhig und unaufgeregt er an ein Thema herangeht, das sonst schnell pathetisch wirkt. Er schreibt so, als säße man mit ihm an einem Küchentisch, eine Tasse halbkalten Kaffee daneben, und er erklärt einfach, wie man Menschen in schweren Momenten nicht verliert. Die Struktur seiner Hinweise ist ziemlich klar, fast schulisch, aber dahinter spürt man diese jahrelange Erfahrung, die nicht laut sein muss. Besonders die Gespräche mit Angehörigen beschreibt er so, dass ich ein paarmal dachte, ja, genau so holprig und gleichzeitig wichtig sind solche Momente. Seine Beispiele sind manchmal ein wenig kantig formuliert, vielleicht sogar mit einem kleinen Rechtschreibfehler drin, aber das stört nicht. Im Gegenteil, es fühlt sich menschlich an. Was mir hängen blieb, ist dieser Gedanke, dass eine weltliche Trauerfeier kein Ersatz sein muss, sondern ein eigener Raum, still und echt.