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Über dieses Buch

Als Toni ihr Praktikum im Altenheim Soltana beginnt, ahnt sie nicht, dass eine Begegnung ihr Leben verändern wird.

Demian Ritter, ein ehemaliger Bankvorstand, erzählt der jungen Studentin Geschichten aus seinem bewegten Leben – und gleich die erste klingt zu vertraut, um Zufall zu sein. Je tiefer Toni in Ritters Vergangenheit eintaucht, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Nicht nur über den rätselhaften alten Mann, sondern auch über ihre eigene Familie.

Während Tonis Beziehung zu ihrem Freund Anselm auf die Probe gestellt wird und sich die Wahrheit als vielschichtiger erweist als gedacht, stellt sich eine beunruhigende Frage: Was ist real, und was ist nur eine weitere Version der Wahrheit?

Ein Roman über die Macht der Geschichten, die Suche nach Sinn – und die Erkenntnis, dass es immer eine andere Geschichte gibt.

 Gerhard Kebbel ist ein Mann zwischen zwei Welten: Literatur und Wirtschaft. Der promovierte Literaturwissenschaftler wechselte nach Anfängen im Verlag in die Unternehmensberatung und später in Banken. Als Autor macht er aus komplexen Zusammenhängen fesselnde Erzählungen.


 


Bewertungen

4.9

Basierend auf 9 Bewertungen

Spitzenrezensionen

B

Bea

"Leise, aber hinterhältig klug!"
Leise, aber hinterhältig klug. Was als Sinnkrise mit Nebenjob beginnt, entwickelt sich zu einem präzise gebauten Spiel mit Erinnerung, Wahrheit und Selbsttäuschung. Der Roman verführt mit Wärme und untergräbt sie im nächsten Moment. Elegant erzählt, emotional ohne Kitsch – und deutlich raffinierter, als er sich zunächst gibt.
A

Andreas Marschall

"📖 Ein Meisterwerk der Erzählkunst!"
Gerhard Kebbels Roman "Eine andere Geschichte" ist ein fesselndes und tiefgründiges Leseerlebnis, das lange nachhallt. Der Autor schafft es meisterhaft, eine komplexe Handlung mit beeindruckender psychologischer Tiefe und einer wunderschönen Sprache zu verweben. Die Geschichte bietet eine frische, unkonventionelle Perspektive und überrascht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig gezeichnet – man taucht vollkommen in ihre Welt ein. Für Liebhaber anspruchsvoller, literarischer Romane, die zum Nachdenken anregen und das Herz berühren, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Ein literarischer Genuss und verdiente 5 Sterne!
S

Sabine Calandrino

"Eine ruhige, aber fesselnde Geschichte über Wahrheit und Selbsttäuschung"
Ich habe das Buch gelesen und war überrascht, wie leise es beginnt aber genau das mochte ich. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach und zieht einen immer tiefer hinein. Toni, die Studentin, die im Altenheim arbeitet, und Demian, der ältere Mann mit seiner Vergangenheit… das Zusammenspiel der beiden fand ich besonders interessant. Gut gemacht ist auch, wie die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerungen und Selbsttäuschung immer mehr verschwimmen. Man merkt schnell, dass hier niemand einfach nur „eine Geschichte“ erzählt jede Figur trägt ihr eigenes Paket, und genau das macht das Buch glaubwürdig. Es ist kein Roman, der mit Action um sich wirft, sondern einer, der durch Atmosphäre und psychologische Spannung wirkt. Gerade das Zusammenspiel aus Geheimnissen, alten Wunden und der Frage, was im eigenen Leben eigentlich wahr ist, hat mich drangehalten. Für alle, die Geschichten mögen, die sich langsam entfalten und am Ende mehr zeigen, als man am Anfang ahnt: sehr lesenswert
P

Petra Th

"Wahrheit oder Erfindung?"
Genau diese Frage muss sich Toni stellen, als sie bei ihrem Job im Altenheim auf Demian Ritter trifft und immer tiefer in seine Vergangenheit eintaucht. Es ist nicht ganz einfach, sich in diesen Roman reinzulesen, aber es lohnt. Besonders interessant fand ich die Perspektivwechsel. Empfehlenswert für alle, die mal eine etwas andere Geschichte lesen möchten.
G

Gerdes

"Zwei Leben, eine rätselhafte Geschichte"
Toni, eine Literaturstudentin auf der Suche nach Sinn, jobbt in einem Altenheim und trifft dort auf Demian Ritter – einen alten Mann mit einem Leben voller Geschichten, die mal faszinierend, mal unglaubwürdig klingen. Je mehr sie über ihn herausfindet, desto unklarer wird, was wirklich passiert ist. Zusammen mit ihrem Freund Anselm versucht sie, Ritters Vergangenheit zu entschlüsseln, und stolpert dabei über Fragen, die auch ihr eigenes Leben betreffen. Die Dialoge zwischen Toni und Ritter wirken so echt, als würde man selbst am Tisch sitzen und zuhören. Beim Lesen ist mir klar geworden, wie sehr wir alle unsere eigene Geschichte formen – und wie wenig wir manchmal über die Menschen wissen, die uns umgeben.