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Über dieses Buch

 Die Welt stirbt. Nicht durch Feuer oder Flut, sondern durch das langsame Ausfransen der Realität.
In dieser Sammlung von 27 surrealen, miteinander verwobenen Geschichten erleben Sie ein Ende der Welt, wie Sie es noch nie gelesen haben. Vergessen Sie Helden und Schlachten – hier kämpfen die letzten Menschen gegen einen weitaus unheimlicheren Feind: den Verlust von Bedeutung.
Begleiten Sie Elara, eine Frau, die an einer Kreuzung steht, an der jede Straße zu einem anderen Ende der Welt führt. Treffen Sie Kaelan, einen Geschichtenerzähler, dessen Stimme gestorben ist und der einen Ort finden muss, der Stimmen speichert. Entdecken Sie eine Bibliothek ohne Bücher, in der die Geschichten als Schwingungen in der Luft hängen, und einen Bahnhof, an dem Züge aus dem Nichts erscheinen und zu Staub zerfallen.
Die Entscheidung der Wandernden ist eine tiefgründige, poetische und melancholische Reise in eine Welt, die unserer eigenen auf unheimliche Weise ähnelt. Es ist eine Meditation über Verlust, Erinnerung und die unzerstörbare Kraft der Hoffnung, die selbst dann noch existiert, wenn alles andere verloren ist.
Wenn Sie die philosophische Tiefe von Cormac McCarthys "Die Straße", die surreale Weltenbildung von Jeff VanderMeers "Auslöschung" und die poetische Prosa von Italo Calvinos "Die unsichtbaren Städte" lieben, dann werden Sie in dieser Sammlung ein neues Zuhause finden.
Jede Geschichte ist ein Fragment, ein Puzzleteil. Zusammen ergeben sie ein atemberaubendes Mosaik einer Welt am Rande des Nichts, in der die letzte und wichtigste Entscheidung nicht darin besteht, zu überleben, sondern eine Richtung zu wählen. 

Bewertungen

4.8

Basierend auf 5 Bewertungen

Spitzenrezensionen

A

Advocat HH

"Sehr spannend, dieses Buch mt interessanten Wendungen"
Dieses Buch hat mich begeistert und zudem sofort in eine Welt gezogen, die fremd und verstörend vertraut wirkt. Eine spannende und skurille Mischung. Die Geschichten sind so poetisch und surreal, dass man sich oft erst beim zweiten Lesen fragt, was davon Traum und was Warnung ist. Besonders beeindruckt hat mich, wie still und doch eindringlich der Autor den Zerfall von Bedeutung beschreibt, ohne je ins Pathetische abzurutschen.
A

Amelie Müller

"Ruhige, poetische und ungewöhnliche Endzeitliteratur"
Necronomadica hat mich von der ersten Geschichte an mit dieser stillen, unheimlichen Stimmung gepackt, die sich langsam unter die Haut schiebt. Es ist kein klassischer Endzeitstoff mit Action, sondern eher ein leises Zerbröseln der Wirklichkeit, das richtig nachwirkt. Besonders gefallen hat mir, wie die Geschichten ineinander greifen, ohne alles zu erklären – man muss selbst mitdenken. Einige Bilder und Szenen sind so surreal, dass sie noch Tage später im Kopf bleiben. Die philosophische Tiefe ist stark, manchmal aber auch etwas schwer verdaulich. Nicht jede Geschichte hat mich gleich stark mitgenommen, ein paar wirkten eher wie Übergänge. Trotzdem entsteht insgesamt ein stimmiges, melancholisches Gesamtbild einer sterbenden Welt.
M

Miriam

"Necronomadica"
Dieses Buch zieht einen sofort in seinen Bann. Die Texte wirken wie Fundstücke aus einer Welt, die langsam zerfällt . Rau, eindringlich und gleichzeitig seltsam schön. Was mich besonders gepackt hat: Diese Mischung aus Verzweiflung, Beobachtung und leiser Poesie.
A

Andres G.

"Poetisches Mosaik des Weltuntergangs"
„Die Entscheidung der Wandernden“ vereint 27 surreale Geschichten zu einem melancholischen, tiefgründigen Endzeit-Mosaik. Statt Helden und Schlachten geht es um Verlust, Erinnerung und Hoffnung. Poetisch, philosophisch und atmosphärisch dicht – ein einzigartiger Blick auf das Ausfransen der Realität.
A

Alyssa Bethof

"Atmosphärisch und nachhallend"
Die Sammlung überzeugt durch eine dichte, poetische Atmosphäre und viele starke, surreale Bilder. Nicht jede Geschichte wirkt gleich zugänglich, manches entfaltet seine Wirkung eher langsam und verlangt Aufmerksamkeit. Insgesamt aber eine eindrucksvolle, nachdenkliche Lektüre für Leser, die literarische und philosophische Endzeitstoffe schätzen.