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Spuren zum Selbst Spuren zum Selbst

Spuren zum Selbst

Selbsterfahrung und Anleitung in der Biographiearbeit

Über dieses Buch

Ein etwas anderer Ratgeber

Stefan Proeller ist ganzheitlicher Arzt und gibt nicht nur seine Erfahrung aus vielen Jahren Praxis weiter, sondern auch seine Erfahrungen aus seinem Leben. Er hat unzählige Patientengeschichten aufgenommen und verarbeitet sich für ihr Leben, Schicksal und Krankheiten interessiert. Dies alles fließt in seinen Selbsterfahrungsbericht ein.

An dessen Anfang steht seine eigene Transformation. Hatte er sich zuvor als Maulwurf wahrgenommen und gespürt wird er in einer Situation, in der er die Komfortzone verlässt, unverhofft zum Adler. Vom Maulwurf zum Adler. Und beginnt zu schreiben

Diesen Weg zeichnet Proeller in seinem Buch. Er verfolgt sein bisheriges Leben und beginnt mit der Arbeit an seiner eigenen Biographie.

Die Spuren zum Selbst sind in einfühlsamer Begleiter und Einstieg in die Biographiearbeit und in die Selbstreflektion. Proeller stellt sich selbst und auch dem Leser viele teilweise unbequeme Fragen, an denen Sie wachsen können. Und er nimmt sie mit in seinen selbstgeschriebenen fabelartigen Geschichten aber auch auf seine Reisen.

Die erste Reise ist auch eine Reise in alte Erinnerungen. Eine Reise in den Süden Frankreichs. Nach Nizza. Und beginnt mit einer eindrucksvollen Schilderung einer Nahtoderfahrung. 

Die zweite Reise ist geprägt voller Selbstzweifel und nimmt den Leser mit in ein fast unberührtes Land, Georgien. Hier lässt Proeller sie an seinen Gedanken, Meditationen und eindrucksvollen Reiseerlebnissen teilhaben.

Das Buch wird abgerundet durch eine fast zwanzigseitige Einführung in die Biographiearbeit mit einem ausführlichen Fragebogen, der Appetit machen soll, sich weiter mit der Thematik zu beschäftigen.

Das Buch soll den Leser an sich selbst heranführen, ihm zeigen, wie er in Kontakt treten kann mit sich zu sich. Eine Verbindung aufbauen kann. Es ist kein Ratgeber im herkömmlichen Sinne, sondern eher ein Buch mit dem Motto, „Schau, wie ich es getan habe und folge mir nach. Suche und finde Deine eigenen Spuren zum Selbst.“

Im gleichnamigen Podcast Spuren zum Selbst führt Dr. Proeller die Gedanken des Buches weiter. Er spricht den Zuhörer noch direkter an als im Buch und es kommen aktuelle Erfahrungen aus seinem Leben und seiner Praxis dazu. Auch neue Geschichten undes kommen auch Gäste zu Wort. 

Bewertungen

4.8

Basierend auf 14 Bewertungen

Spitzenrezensionen

F

Frank

" Selbsterfahrung und Anleitung"
Ich habe mich in den letzten Tagen intensiv mit "Spuren zum Selbst: Selbsterfahrung und Anleitung in der Biographiearbeit" von Stefan Proeller auseinandergesetzt. Um es vorwegzunehmen: Es ist kein klassisches Sachbuch, sondern fühlt sich eher wie ein tief persönliches Tagebuch an, das mir als Leser eine ehrliche Handreichung für die eigene Biografiearbeit gibt. Was mich sofort in den Text hineingezogen hat, ist die Dualität des Buches – der Autor teilt es klar in einen sehr intimen Selbsterfahrungsbericht (Teil I) und einen strukturierten Anleitungs-Teil (Teil II). Ich finde diesen Ansatz sehr mutig, da Proeller seine eigene Verletzlichkeit als Grundlage für das Lehrmaterial nimmt. Der Ausgangspunkt der Reise ist für mich besonders faszinierend: Eine Augenoperation, die eine Vision auslöst – die Verwandlung vom fast blinden "Maulwurf" zum "Adler". Ich kann mir vorstellen, wie dieser Moment, in dem sich die Sicht von 5 % auf 125 % verbessert, ein massives inneres Umdenken auslöst und ihn zu den großen Fragen nach Herkunft und Identität bringt. Die Geschichte vom Maulwurf, der sich durch größte Anstrengung einen Weg durch den harten Asphalt gräbt, nur um am Ende als Adler in die Lüfte zu steigen, ist eine unglaublich starke Metapher für den Prozess des Sich-Sorgens und des plötzlichen Ausbruchs in eine neue Klarheit. Mir gefällt, dass der Autor diesen "Weg der Reflexion" als das zentrale Element seiner Arbeit sieht: Es geht darum, Fragen zu stellen und sich selbst infrage zu stellen. Die Geschichten, die er erzählt, wie die von "Alfred", der in seinem Leben "festgefressen wie eine rostige Schraube" ist und seine Routine hasst, machen die Thematik greifbar und menschlich. Es wird klar, dass es nicht nur um spirituelle Höhenflüge geht, sondern um die ganz alltägliche Frustration und die Suche nach einem Ausweg. Das Buch hält dabei immer wieder inne und reflektiert über die eigenen Krafttiere oder Erfahrungen auf Reisen, beispielsweise nach Georgien. Am Ende des ersten Teils mündet diese Selbsterforschung folgerichtig in dem praktischen Teil zur Biographiearbeit, der eine Anleitung in zehn Schritten und einen Fragebogen enthält. Ich bin überzeugt, dass das Zitat von Hermann Hesse, das dem Buch vorangestellt ist – "Es kommt alles wieder, was nicht bis zum Ende gelitten und gelöst wird" –, der perfekte Kompass für dieses Werk ist. Es ist ein Aufruf zur schonungslosen Analyse, und ich würde es jedem empfehlen, der bereit ist, sich wirklich auf die Suche nach seinen eigenen "Spuren zum Selbst" zu begeben. Ein inspirierender und sehr authentischer Text.
K

K. Mir-Shekari

"nachvollziehbaren Einblicke in zentrale Lebensfragen"
Das Buch beeindruckt durch seine ehrliche, klare Sprache und durch eine solide Struktur, die Selbsterfahrung, Reflexion und Alltagstauglichkeit gekonnt verbindet. Es öffnet den Blick für existentielle Themen wie Grenzen, Sicherheit, lebensverändernde Erfahrungen und schenkt damit Raum für echte innere Arbeit. Die Übungen, Impulse und der begleitende Fragebogen sind praxisnah und umsetzbar, sie laden ein, die eigene Geschichte bewusst zu durchdenken. Besonders wertvoll ist der Mix aus innerem Dialog, Achtsamkeit und subtiler Begleitung durch symbolische Elemente,ohne sich in abstrakte Mystik zu verlieren. Insgesamt ein durchdachtes, authentisches Buch, das reale Entwicklung auf liebevolle, respektvolle Weise begleitet.
M

Maja&Martin

"Ein tief berührendes Buch, das einen zurück zu sich selbst führt"
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Autor nimmt einen mit auf eine sehr persönliche Reise, die gleichzeitig universell verständlich ist. Besonders bewegend fand ich, wie alltägliche Erlebnisse – etwa eine Augenoperation oder Kindheitserinnerungen – zum Ausgangspunkt tiefgehender Selbsterkenntnis werden. Die Metapher vom Maulwurf, der zum Adler wird ist kraftvoll und bleibt lange nach dem Lesen im Herzen. Ebenso beeindruckend ist die Figur Alfred, die schonungslos zeigt, wie sich innere Blockaden anfühlen können – ein Spiegel für viele von uns. Was dieses Buch so besonders macht, ist die Verbindung von autobiografischen Erlebnissen, poetischen Fabeln und praktischen Reflexionsimpulsen. Es geht nicht nur ums Erzählen, sondern ums Verstehen. Die Geschichten vom Schaf, das zum Wolf wird, oder von den Kindheitsorten voller Düfte und Farben öffnen Räume, in denen man über die eigenen Lebensmuster nachdenken möchte. Auch der zweite Teil mit Elementen der Biografiearbeit ist sehr hilfreich. Er lädt dazu ein, die eigene Vergangenheit neu zu betrachten und Schritt für Schritt den inneren Weg zu gehen. Das Buch wirkt dabei nie belehrend, sondern ermutigend und authentisch. Mein Fazit: Ein intensives, ehrlich geschriebenes Werk, das Mut macht, sich selbst zu begegnen. Für alle, die sich weiterentwickeln, verstehen und heilen möchten, ist dieses Buch eine echte Empfehlung.
J

J. B.

"Klar, einfühlsam und hilfreich für jede biografische Selbstreflexion"
„Spuren zum Selbst“ verbindet persönliche Einblicke des Autors mit einer strukturierten Einführung in die Biographiearbeit. Dr. Stefan Proeller zeigt nachvollziehbar, wie Schreiben Zugang zu inneren Erfahrungen schafft und Orientierung geben kann. Der Wechsel zwischen autobiografischen Episoden, reflektierenden Gedanken und praktischen Anleitungen sorgt für einen angenehmen Lesefluss und einen gut verständlichen Einstieg ins Thema. Besonders wertvoll ist der umfangreiche Fragebogen am Ende des Buches, der konkrete Impulse für eigene biografische Arbeit liefert. Ein einfühlsamer und zugleich klarer Begleiter für alle, die ihre eigene Geschichte besser verstehen möchten.
R

RS

"Ein Buch, das einen zurück zu sich selbst führt"
„Spuren zum Selbst“ ist eines dieser seltenen Bücher, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Es beginnt mit einer persönlichen Krise des Autors, die auf den ersten Seiten eindrücklich beschrieben wird, der Moment nach der Augenoperation, der Anstoß für eine innere Reise. Von dort öffnet sich der Text zu einem Weg voller Fragen, Reflexionen und poetischer Geschichten. Besonders beeindruckend ist, wie Proeller seine Gedanken in Bilder übersetzt: der Maulwurf, der zum Adler wird, das Schaf, das seine Grenzen sprengt, oder die Erinnerungen an Kindheitsorte. Diese Metaphern wirken nach, lange nachdem man die Seite umblättert. Das Buch verbindet Selbsterfahrung, Biografiearbeit und philosophische Impulse auf eine Weise, die ungezwungen, ehrlich und sehr zugänglich ist. Teil II, mit den zehn Schritten zur Selbstreflexion, macht das Ganze zudem praktisch anwendbar. Man spürt in jeder Zeile, wie ernst der Autor die Frage nimmt, wer wir sind und was uns prägt. Ein stilles, warmes, kluges Buch und eines, das Mut macht, den eigenen Weg bewusster zu gehen.