Bewertungen für Verschwimmende Grenzen
Verschwimmende Grenzen
räume zwischen Wirklichkeit und Fantasie
Kundenrezensionen
12 Bewertungen
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Alle Bewertungen
R
RUP
20.10.2025
Regt stark zum Nachdenken an!
Ein Buch, das genau das tut, was der Titel verspricht. Man wird auf eine Reise mitgenommen, bei der man ständig hinterfragt, was real ist und was nicht. Es spielt gekonnt mit der Wahrnehmung des Lesers und lässt einen auch nach dem Zuklappen nicht so schnell los. Wer tiefgründige Themen mag, die die "Grauzonen des Daseins" erkunden, ist hier richtig.
A
Andreas Piegza
28.09.2025
Poetisch, tiefgründig und voller Traumwelten
"Verschwimmende Grenzen" ist eine außergewöhnliche Sammlung von Kurzgeschichten, die Realität und Traum kunstvoll verweben. Jede Erzählung öffnet ein neues Tor ins Unterbewusste: von geheimnisvollen Archiven unter der Stadt bis zu Begegnungen mit Verstorbenen in surrealen Landschaften. Besonders beeindruckend ist die poetische Sprache, die mal zart, mal eindringlich wirkt und lange nachhallt. Dieses Buch lädt nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Nachdenken ein – über Identität, Erinnerung und die Macht der Träume. Für alle, die magischen Realismus, psychologische Tiefe und symbolische Erzählungen lieben, eine absolute Empfehlung.
R
Roger Fesselmeier
25.09.2025
Inspirierende Lektüre
Die Sammlung hat mich wirklich überrascht. Jede Geschichte öffnet eine neue Traumwelt, mal poetisch, mal unheimlich, mal fast schon philosophisch. Besonders schön fand ich, dass die Texte nicht zu abgehoben sind, sondern immer wieder Momente bieten, in denen man sich selbst wiedererkennt. Die Mischung aus surrealen Bildern und stillen Gedankenspielen macht das Lesen sehr atmosphärisch. Wer Freude daran hat, in ungewöhnliche Welten einzutauchen und dabei auch über Realität und Identität nachzudenken, wird hier bestimmt fündig. Kann ich empfehlen!
A
Advocat HH
22.09.2025
Ein faszinierendes Buch, das mich gefesselt hat
Verschwimmende Grenzen entführt die Leser:innen in 15 Traumwelten, in denen Realität und Fantasie untrennbar ineinanderfließen. Mit poetischer Sprache und überraschenden Wendungen öffnet Pit Mayen Türen zu surrealen Landschaften des Unterbewusstseins. Jede Geschichte ist wie ein Spiegel, der Fragen nach Identität, Erinnerung und innerem Wachstum aufwirft. Ein faszinierendes Buch für alle, die Träume als Schlüssel zu tiefer Selbsterkenntnis begreifen.
S
Sonja Barbara Oshege
07.09.2025
Poetisch, rätselhaft und unvergesslich
„Verschwimmende Grenzen“ ist kein Buch, das man nebenbei liest – es nimmt einen mit in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Geschichten sind voller surrealer Bilder, geheimnisvoller Orte und poetischer Sprache, die zum Nachdenken anregt. Mal leise und meditativ, mal intensiv und aufwühlend, schaffen sie eine Atmosphäre, die lange nachhallt.
Besonders beeindruckend sind die kreativen Motive wie die Bibliothek der verschwundenen Bücher oder die Archive unter der Stadt, die sofort Kopfkino auslösen. Manche Passagen sind anspruchsvoller und symbolisch, aber genau das macht den Reiz des Buches aus.
Fazit: Ein ungewöhnliches, tiefgründiges Leseerlebnis für alle, die Lust auf Literatur haben, die herausfordert, bewegt und inspiriert.
M
Miriam
01.09.2025
Macht Lust auf mehr!
Das Buch zieht einen von Anfang an in eine Welt, in der Realität und Traum kaum noch zu unterscheiden sind. Die Handlung ist spannend aufgebaut, voller Geheimnisse und überraschender Momente. Mit einfühlsamer Sprache entsteht eine besondere Atmosphäre, die nachhallt.
A
Amelie Müller
26.08.2025
Ungewöhnliches, tiefes Leseerlebnis, das definitiv Lust auf mehr macht
Verschwimmende Grenzen ist ein Buch, das man nicht einfach wegliest, sondern das einen noch eine Weile beschäftigt. Die Geschichten sind mal geheimnisvoll, mal verstörend, und sie haben alle diese besondere Traumlogik, die man nicht so leicht greifen kann. Besonders gefallen haben mir die surrealen Bilder wie die Bibliothek der verschwundenen Bücher oder die Archive unter der Stadt – da spürt man sofort die poetische Kraft der Sprache. Manche Erzählungen sind eher ruhig und meditativ, andere haben eine überraschende Intensität, die einen förmlich aufschrecken lässt. Es gibt Stellen, die etwas schwer zugänglich wirken, gerade wenn es sehr symbolisch wird, aber genau das macht den Reiz aus. Schön fand ich auch, dass jede Geschichte auf ihre Weise zum Nachdenken über Identität und Realität anregt. Für mich war es ein ungewöhnliches, tiefes Leseerlebnis, das definitiv Lust auf mehr gemacht hat.
D
Dori A.
05.01.2026
Surreal
„Verschwimmende Grenzen“ bietet eine Sammlung fantasievoller Kurzgeschichten rund um Träume und Unterbewusstsein. Die Ideen sind kreativ und atmosphärisch, teils sehr bildhaft. Stil und Tiefe schwanken jedoch von Geschichte zu Geschichte, wodurch nicht alle Texte gleich fesselnd wirken. Insgesamt interessant für Fans surrealer Traumwelten, mit leichten Längen.
S
Sven2803
15.11.2025
die 15 geschichten sind total unterschiedlich
ich hab „verschwimmende grenzen“ gelesen und bin da irgendwie reingerutscht wie in so einen seltsamen traum, wo man denkt man wär wach, ist man aber nicht so richtig. die 15 geschichten sind total unterschiedlich, aber haben alle diesen leicht schrägen vibe, bei dem man nie genau weiß, wohin es gleich kippt. besonders hängen geblieben ist bei mir die bibliothek mit den verlorenen identitäten, das hat mich noch ein paar tage rumgetragen. manche texte sind ein bisschen sehr poetisch, fast schon zu viel, aber irgendwie passt das, weil träume ja auch selten klar und geradeaus sind. ich mochte, wie die autorin oder der autor immer wieder so kleine symbole reinwirft, die erst nix bedeuten und dann plötzlich doch. ein paar stellen hab ich zweimal lesen müssen, weils erst nicht klick gemacht hat, aber das fand ich gar nicht schlimm. am ende fühlt man sich ein bisschen wie nach einem langen schlaf, etwas verwirrt und trotzdem bereichert.
L
Lorenz Bruckner
11.11.2025
Atmosphärische Traumwelten, die zum Nachdenken anregen
Als ich "Verschwimmende Grenzen" begonnen habe, wusste ich nicht so recht, worauf ich mich einlasse. Ein Buch über Träume? Das klang für mich zunächst etwas esoterisch. Aber der Autor hat mich tatsächlich überrascht.
Der Schreibstil ist ungewöhnlich - direkt, manchmal fast umgangssprachlich, aber gleichzeitig poetisch. Man merkt schnell, dass hier jemand schreibt, der die Traumlogik versteht. Die Übergänge zwischen Realität und Traum sind fließend, ohne dass man als Leser das Gefühl hat, den Faden zu verlieren.
Besonders gut gefallen haben mir die konkreten Details, die der Autor einstreut. Die quietschenden Neonröhren im Treppenhaus, der Geruch von Meerwasser, die Wespenbeine-Schnürsenkel - solche Kleinigkeiten machen die surrealen Geschichten irgendwie greifbar. Man spürt, dass der Autor seine Traumwelten nicht einfach nur konstruiert, sondern wirklich erlebt hat.
Was mich etwas irritiert hat: Die Beschreibung spricht von 15 Geschichten, aber eigentlich sind es eher 6-7 längere Erzählungen mit Unterkapiteln. Das ist nicht schlecht, nur anders als erwartet. Mit 526 Seiten ist das Buch auch ziemlich umfangreich - ich habe mehrere Wochen daran gelesen, weil man die Geschichten auf sich wirken lassen muss.
Nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen fasziniert. Manche Passagen waren mir etwas zu abstrakt, zu versponnen. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache. "Das Archiv unter der Stadt" und "Der Gipfel, der nicht sein wollte" fand ich persönlich am stärksten - sie haben bei mir noch lange nachgewirkt.
Der Vergleich mit magischem Realismus in der Beschreibung trifft es ganz gut. Wer Autoren wie Murakami oder Kafka mag, könnte hier fündig werden. Allerdings sollte man sich auf langsames Lesen einstellen - das ist keine leichte Feierabend-Lektüre.
Fazit: Ein interessantes Buch für Leser, die gerne über Grenzen zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein nachdenken und die bereit sind, sich auf surreale, manchmal auch verwirrende Erzählungen einzulassen. Nicht perfekt, aber definitiv besonders.